Samstag, 24. November 2007
Zum Taxipreis nach London



Luton. Freunde erzählten von ihrer Reise nach London, wo sie vor kurzem eine Ausstellung organisieren mussten. Mit etwas Glück ergatterten die beiden bei Easyjet ein gutes Angebot und zahlten nur 13 Euro pro Person, nach einer Stunde und fünf Minuten landete die Maschine zu einer angenmehmen Tageszeit auf dem Flughafen Luton. Doch wo war London?

Luton, muss man wissen, lag (und liegt immer noch) ein Stück außerhalb der Stadt, ein ganzes Stück, so ist das bei Easyjet ja öfters. Mit Gepäck und Kleinkind hatten die beiden keine Lust, sich den öffentlichen Nahverkehr anzutun - und nahmen ein Taxi. Die Fahrt ins Londoner Zentrum dauerte knapp zwei Stunden, auf dem Taxameter standen 200 Pfund...

Spendenkonto: Sparkasse Berlin, Knr. 666 999 666, BLZ 100 100 10. Stichwort: Where the fuck is Luton?

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Donnerstag, 18. Oktober 2007
Hier lass dich vertrauensvoll nieder


Hamburg. Hin und wieder bekomme ich bei Freundinnen mit, dass sie mal wieder auf der Suche nach dem idealen Frauenarzt sind. Also, mehr Nomen est Omen als das hier geht nicht, und wirklich schade dass ich keine Frau bin, denn ICH würde sofort hingehen.

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Sonntag, 23. September 2007
Kiezkadaver


In der Nacht, im dunkelsten Moment inmitten greller Großstadtlichter, kommt jemand und schenkt dir eine Blume, und ohne es zu wissen rettet er dich, ...

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Sonntag, 9. September 2007
Good bye summer


Berlin. Als ich gestern in den Grunewald gefahren und um den Schlachtensee spaziert bin, war offensichtlich: Der Sommer ist vorbei, das ist Herbst. Mit jedem Windstoß prasselten Eicheln auf den Fußweg, die Luft wehte kalt über den See.

Jetzt besprechen die Zeitungen unsere Hoffnung auf einen Altweibersommer, doch ob der wirklich kommt weiß keiner. Eine Freundin sagte heute, dass sie immer traurig wird wenn der Sommer vorbei ist, weil sie dann weiß, sie ist wieder ein Jahr älter geworden...

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Freitag, 7. September 2007
alte Nummern


Berlin. Ich kann zwar kaum noch mit der Hand schreiben, trotzdem findet sich bei mir hin und wieder beschriebenes Papier. Zum Beispiel mein kleines "Telefonbüchsken". Alle aktuellen Telefonnummern und Adressen habe ich auf dem Rechner, ganz alte aber, die sich selten oder nie geändert haben, stehen in meinem Telefonbuch mit rotem Kunstledereinband. Heute habe ich nach Ewigkeiten wieder einmal reingeguckt, ich brauchte die Nummer eines Onkels.

Bei der Gelegenheit habe ich auch etwas rumgeblättert und entdeckt, was für alte Nummern sonst noch da drinstehen. Das Buch ist mehr als 20 Jahre alt, ich bin daher über verschiedene Exfreundinnen gestolpert, aus verschiedenen Epochen, selbst aus Schulzeiten. Ein komisches Gefühl, wie ein Museum der vergangenen Beziehungen. Außerdem waren da Telefonkontakte zu Leuten, mit denen ich seit Jahren oder beinahe Jahrzehnten nichts mehr zu tun habe. Und auch die Nummern meiner Oma, einer Tante und eines ehemaligen Lehrers standen dort. Das hat mich traurig gemacht. Alle drei sind schon vor langer Zeit gestorben.

Was passiert wohl, wenn man da anruft. Ob man mit fremden Menschen spricht? Oder mit Geistern? Oder ob es die Anschlüsse einfach nicht mehr gibt? Ich werde es ausprobieren...

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