Mittwoch, 21. November 2007
Die Angst überschminken


Bosnien. Queer zu sein in Bosnien erfordert Mut, vielleicht sogar mehr als das. Auf dem Lande scheint es so gut undenkbar, die zementierten Geschlechterrollen und damit verbundene Verhaltenszwänge zu durchbrechen, doch selbst in der Hauptstadt geht es kaum lockerer zu.

Ein schwuler Bekannter, der in Sarajevo lebt, erzählt, dass er sich niemals mit seinem Freund in der Öffentlichkeit zeigen würde. Den geplanten Cristopher Street Day hält er für Wahnsinn, aus Angst, die Veranstaltung könne von Homohassern aufgerieben werden, ohne dass die Polizei eingreit, wird er auf keinen Fall teilnehmen.

Ich überlege, ob mir in Bosnien überhaupt je ein homosexuelles Paar in der Öffentlichkeit aufgefallen ist. Ich glaube nicht. Weder auf der Straße, noch in Cafés oder Clubs, ja nicht einmal privat. Dabei kenne ich mittlerweile mehr Schwule und Lesben in Bosnien als in Berlin, nur das dort anders als hier kaum jemand wagt seine Andersartigkeit nach außen zu zeigen, selbst im eigenen Freundeskreis nicht.

Umso faszinierender war die Begegnung mit Anes. Ich traf den 18-Jährigen in einem kleinen, seit dem Krieg verarmten Bergdorf, wo er trotz räumlicher und sozialer Enge völlig ungehemmt aus dem Rahmen fällt. Zusammen mit fünf Freunden tritt er regelmäßig auf Tanzveranstaltungen auf, bei denen alle Männer in Frauenrollen schlüpfen.

Ich und einige Schweizer Kunststudenten haben staunend zugesehen und uns gefragt, warum man ausgerechnet sie gewähren lässt. Immerhin entspricht Anes mit seiner Art zu reden und zu gestikulieren auch noch extrem dem Klischee der Tunte. Aber: Er hat eine Freundin. Lässt hier Lilo Wanders grüßen?

Am Rande der Veranstaltung vertrauten uns andere Jungen aus dem Dorf an, dass sie Druck und Ärger bekämen, wenn sie sich nicht männlich genug benähmen und wie sie drunter litten. Offenbar waren sie etwas neidisch auf die Freiheit, die Ahnes und seine Freunde genossen. Ungstraft. Aber auch wir kapierten nicht, wie das zusammen ging.

Ein Vorteil Anes schien jedenfalls zu sein, dass er sich seiner Andersartigkeit kaum bewusst war, so merkwürdig das klingt. Für ihn war es völlig normal sich so zu geben wie er es tat, laut zu kreischen, hingebungsvoll zu seufzen, theatralisch die Augen zu verdrehen, mit den Händen zu wedeln und anderen nach Lust und Laune um den Hals zu fallen. Es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen, mir kam noch nie jemand in seiner schrägen Art so ungekünstelt vor.

Schließlich wurde uns noch eine "offizielle" Erklärung für die überraschende Toleranz geliefert. Man erzählte uns von einer für bosnische Verhältnisse gewagten Fernsehshow, die es vor einiger Zeit gegeben habe. In den Hauptrollen: Tunten. Die Show war überraschend beliebt und erfolgreich geworden und hatte anscheinend auf diesem Wege die Tunte als Unterhaltungsfigur akzeptabel gemacht.

Dau käme, gab man uns zu bedenken, dass die Sehnsucht der Menschen nach lockerer Ablenkung seit dem Krieg so groß wie nie zuvor sei, alles was Spaß mache, sei willkommen. Und irgendwie schien das auch Anes zu wissen, denn am Ende sagte er zu mir: "The poeple like to see us dance. We make them laugh, so they don´t think about the war." Trotzdem, eine gehörige Portion Mut erfordert es immer noch - und jede Menge Schminke.

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Sonntag, 21. Oktober 2007
Spätfolgen des Krieges


Bosnien. Bei meiner letzten Balkan-Reise bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, das vorher nicht in meiner Wahrnehmung existierte: Die immensen Probleme, die Überreste des Krieges - vor allem Minen und Blindgänger von Streumunition - auch Jahre nach Ende des Krieges verursachen.

In Bosnien und Herzegovina sind nach Schätzungen der UN rund 3.000.000 Landminen vergraben, die noch heute rund 50 Opfer monatlich fordern. Für die Menschen bedeutet das eine enorme Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit, aus ökonomischer Sicht leidet der Aufbau des Tourismus darunter. Bei Bergwanderungen mit Freunden mussten wir auf den Wegen bleiben, für bestimmte Gegenden brauchten wir einen Führer, selbst sich mal eben zum Pinkeln in die Büsche zu schlagen war untersagt.

In dem Zusammenhang und durch den Oskarprämierten Film "No man´s Land" (wer ihn gesehen hat: die Szene, in der der Soldat grinsend den Aufdruck der Mine "made in EU" vorliest) habe ich leider auch erfahren, dass Deutschland nicht nur zu den (mittlerweile) wenigen Staaten gehört, die Minen und Streumunition herstellen, Deutschland gehört auch noch zu den letzten 9 (!) Exporteuren. Dabei gibt es längst internationale Abkommen, die Herstellung und Export verhindern sollen, die meisten halten sich dran - bloß Deutschland und einige andere ratifizieren die Verträge nicht, offenbar ist das Geschäft mit den Waffen zu verlockend.

Das "Aktionsbündnis Landmine" mit den Seiten www.landmine.de und www.landmine.de engagiert ich seit vielen Jahren für ein weltweites Verbot, vor zehn Jahren wurden die Gründer mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das mindeste was man meiner Meinung nach tun kann,
ist, die Unterschriftensammlung des Bündnisses zu unterstützen. Auf den genannten Seiten kann man online unterschreiben, bis zum Jahresende sollen 1 Millionen Unterschriften zusammen sein, um sie der deutschen Regierung vorzulegen, 900 000 sounsoviel sind es bisher schon.

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Montag, 10. September 2007
Bosnisches Ballett III


Bosnia i Herzegovina. Wenn man in diesem Land in eine andere Stadt will, fährt man mit dem Auto oder mit dem Bus, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Dachte ich jedenfalls, da nie jemand jemals etwas anderes erwähnt hatte - bis ich es einfach selber ausprobiert habe und mit der Bahn gefahren bin. Ich wusste schon, dass es sowas gegeben sollte, auch wenn sie offenbar niemand benutzt.

Am Sarajevo-Hauptbahnhof habe ich dann zumindest einen Grund entdeckt, der für Bus oder Auto spricht: Ganze 12 Zugabfahrten pro Tag standen auf dem Fahrplan, mehr nicht. Genau mein Zug nach Zagreb über Banja Luka fuhr allerdings zu einer perfekten Zeit und ich würde sogar noch schneller da sein als mit dem Bus, also kaufte ich ein Ticket. Als das dann auch noch BILLIGER war als das vergleichbare Busticket, habe ich von da an auf den großen Haken gewartet... doch den gab es nicht.

Die Zugfahrt war einfach wahnsinnig entspannend!!! Es schlingert und rumpelt nicht so wie im Bus, man kann jederzeit auf die Toilette, und da kaum jemand die Bahn benutzt, sondern lieber das Auto oder den Bus nimmt, hat man fast den ganzen Platz für sich.

Das hat mein Abteilnachbar auch genossen, und nachdem er sich genug darüber gewundert hatte, dass ich ihn und die Landschaft fotografiere, hat er den Rest der Fahrt verschlafen. Nichtmal der Schaffner hat ihn geweckt...

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Donnerstag, 6. September 2007
Bosnisches Ballett II


Sarajevo, Bosnia i Herzegovina. Wie immer ist der Trolleybus von Grbavica nach Sarajevo-City auch dieses Mal übervoll, gedrängt stehen wir auf dem Gang und klammern uns so gut es geht irgendwo fest. Wirklich, Berührungsängste mit fremden Menschen darf man hier keine haben.

Kurz bevor der Bus die nächste Haltestelle erreicht, klingelt das Handy des Fahrers. Natürlich - wir sind schließlich in Bosnien - geht er dran und beginnt lautstark zu quatschen. An der Haltestelle wollen noch mehr Leute einsteigen, sie versuchen sich in den überquellenden Bus zu quetschen, als letztes ein junges Mädchen mit ihrem kleinen Bruder an der Hand.

Der Fahrer ist völlig ins Gespräch vertieft, irgendwann drückt er den Türknopf zum Schließen, ohne zu gucken. Der kleine Junge ist drinnen, das Mädchen draußen, ihre Hände haben sie nicht losgelassen, sie sind in der Tür eingequetscht. Sofort wird es laut, mehrere Passagiere fauchen den Fahrer an, ihre Stimmen sind alarmierend und ärgerlich.

Den scheint das nicht zu beeindrucken, er telefoniert weiter und öffnet die Tür erst nach mehreren Sekunden, schimpfend schiebt sich das Mädchen mit ihrem kleinen Bruder an uns vorbei und wir fahren weiter, als wär nichts gewesen...

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Montag, 3. September 2007
Feuchte Träume in Zelenkovac


Republika Srpsca, Bosnien. Als der Reisebus auf der Strecke Sarajevo-Banja Luka nach rund fünf Stunden Fahrt die Kleinstadt Mrkonjic Grad passiert, bitten wir den Fahrer uns aussteigen zu lassen. Eigentlich ist hier kein regulärer Stopp, doch auf längeren Strecken durch Bosnien ist es in der Regel kein Problem auf Wunsch an einer beliebigen Stelle raus gelassen zu werden, man muss nur rechtzeitig Bescheid sagen.

Meine Reisebegleitung Julia und ich sind auf dem Weg nach "Zelenkovac". Zelenkovac, das soll eine Art Künstlerprojekt sein, ein Ökodorf in den Wäldern der Republika Srpska, ich habe es bis jetzt nicht wirklich verstanden. Julias vage Beschreibung hatte aber so interessant geklungen, dass ich sofort bereit war, den langen Trip zu starten.

Als der Bus weiter den Berg hinauf schleicht, fragen wir zwei Jugendliche nach dem zentralen Busbahnhof. Hier an der Straße stehen zwar Schilder, da wir uns in der Republika Srpska befinden sind die allerdings auf Kyrillisch, was weder Julia noch ich entziffern können. Die beiden zeigen uns den Weg und begleiten uns ein Stück in die genannte Richtung. Von Mrkonic Grad, so haben wir gehört, würde es einen weiteren Bus zu dem kleinen Örtchen Prnjavor geben, von wo aus es angeblich nur noch ein kurzer Fußmarsch nach Zelenkovac sein soll.

Transportprobleme

Der Busbahnhof ist Menschenleer, nur drei Gestalten sitzen um einen Tisch und rauchen. Wir vermuten, dass sie Angestellte aus den kleinen Läden sind, die sich unmittelbar neben dem Bahnhof befinden und hier nur hocken, weil nichts zu tun ist. Wir kratzen unsere wenigen Brocken Bosnisch zusammen und fragen nach dem Bus nach Prnjavor. Von ihrer ausführlichen Antwort verstehen wir zwar nichts, kapieren aber, dass heute kein Bus mehr dorthin fahren wird. Komischerweise entdecken wir auf den Fahrplan sehr wohl einen Bus, der in in einer halben Stunde starten soll. Die Frau aber, die uns gefolgt ist, zeigt mit dem Finger auf den Eintrag und schüttelt vehement den Kopf.

Klar und deutlich verstehen wir das Wort Taxi. Sie bedeutet uns zu warten, geht zum Tisch und kommt mit einem Zettel zurück, auf dem sie uns eine Summe notiert hat, offenbar der maximal zu zahlende Fahrpreis. Eine hilfreiche Geste die wir dankbar aufnehmen, schließlich ist man hier häufig auf die Erfahrungen wohlwollender Einheimischer angewiesen, die einen vor überzogenen Preisforderungen der örtlichen Dienstleister schützen.

Der Sturere gewinnt

Als wir in Sichtweite der Bushaltestelle ein Taxi auftreiben, ist weit und breit kein Fahrer zu entdecken, auch nach längerem Warten taucht niemand auf. Schließlich beginne ich vorüber fahrenden Autos zu zuwinken und bedeute ihnen mit Händen und Füßen uns mitzunehmen. Die Fahrer wittern allerdings nur die Chance auf ein schnelles Geschäft und konfrontieren uns samtsonders mit überhöhten Geldforderungen. Einer bietet, nachdem wir sein Angebot ausgeschlagen haben, immerhin an, für uns die Taxinummer zu wählen. Nach kurzer Zeit tauchen tatsächlich zwei weitere Taxis auf, und auch der Fahrer des verwaisten Taxis scheint die Meldung erhalten zu haben und kehrt zu seinem Fahrzeug zurück.

Trotz deutlicher Konkurrenzsituation sind sich die drei in einem einig: Uns ordentlich Geld abknöpfen zu wollen. Wir aber wissen den realen Preis, schalten auf stur, lächeln und warten mit überkreuzten Armen, drei Taxifahrer tun es uns gleich. Die absurde Situation löst sich erst, als ein vierter Taxifahrer auftaucht, der auf unser Gegenangebot einsteigt und damit die bösen Blicke der drei Kollegen auf sich zieht. Wir aber haben unsere Tour und erreichen in einer knappen Viertelstunde unser Ziel.

Zelenkovac



Schon von der Straße aus sieht man den Namen des Projektes, wie in Hollywood prangt er in weißen Großbuchstaben an einer Felswand. Der Fahrer biegt von der Straße auf einen Waldweg ab und hält nach einigen hundert Metern vor einem bizarren Holzgebäude an, dessen schiefe Türme hoch in die Wipfel der Bäume ragen. Beeindruckt stehen wir neben unseren Taschen und bewegen uns zunächst gar nicht vom Fleck. Dann aber gehen wir auf die Leute zu, die vor dem Gebäude auf Holzbänken sitzen, stellen uns vor und fragen nach „Boro“, der laut Couchsurfingprofil der Besitzer der Anlage ist.



Boro, so erklärt man uns, der komme erst später, wir aber sollten ruhig unsere Taschen abstellen, alles wäre okay. Also stellen wir unser Gepäck beiseite und gesellen uns zu einer Gruppe, die offenbar ebenfalls aus Besuchern besteht. So lernen wir Jörn aus Norwegen kennen, der mit seinen drei Töchtern 48 Stunden mit dem Bus nach Bosnien gefahren ist und schon öfter in Zelenkovac zu Besuch war. Jörn erzählt spannende Stories von seinen Hilfseinsätzen als Ingenieur in den Jahren nach dem Bosnienkrieg, rund 35 Mal war er bereits hier unten. Und während Jörn noch erzählt, taucht irgendwann plötzlich Boro auf…

Borislav „Boro“ Jankovic

Boro ist ein freundlicher Mann Mitte Vierzig, mit einem großen Gesicht, etwas schütterem dunklen Haar und wirrem dunklem Vollbart, seiner Nase sieht man bereits an, dass er gerne trinkt. In passablem Englisch heißt er uns herzlich willkommen, beteuert, dass Couchsurfer in Zelenkovac gut aufgehoben sind, und dass wir später gezeigt bekämen, wo unsere Schlafplätze seien. Dann führt er uns ins Innere der hölzernen Festung.





In einem schummrigen Raum befinden sich eine Bar, ein offener Kamin und etliche Sitzgelegenheiten und Tische. Das auffälligste aber sind die zahlreichen Bilder, die in allen Größen und Farben dicht gedrängt an den Wänden hängen. Die meisten davon seien von ihm, erklärt Boro, die übrigen stammten von Künstlern, die auf der Reise bei ihm Halt gemacht und ein Werk als Dankeschön dagelassen hätten.

One night of sin

Den restlichen Tag verbringen wir mit Kennenlernen und Unterhalten, immer neue Gesichter tauchen in Zelenkovac auf. Teilweise sind es Reisende, teilweise Leute aus den umliegenden Dörfern, und der eine oder andere arbeitet eben hier. Als es dunkel wird fahren einige der Leute nach Hause oder setzen ihre Reise fort, die übrigen finden sich nach und nach in der Galerie-Bar ein. Im Kamin prasselt ein Feuer, es wird bosnische Musik gespielt, Pivo und Sliwowitz getrunken, gequatscht und schließlich auch getanzt. Es wird ein langer, lustiger Abend, doch irgendwann sind Julia und ich so müde, dass uns auch die gute Stimmung nicht mehr auf den Beinen halten kann. Wir wünschen eine gute Nacht und klettern in den ersten Stock in unsere sehr improvisierte und niedrige, aber urgemütliche Schlafkammer.



Leider befinden sich unsere kostenlosen Schlafplätze genau über der Bar, direkt unter unserem Bett hängt offenbar ein Lautsprecher an der Decke. Wir legen uns hin und versuchen trotz des Lärms von unten abzuschalten, doch das will kaum gelingen: Von Musik und lauten Gesprächen trennen uns nur dünne Bretter, dazwischen klaffen so große Ritzen, dass man die Feiernden von oben sehen kann.

Je später es wird, desto lauter werden Gäste und Musik. Ich krame Oropax hervor und drücke sie so tief es geht ins Ohr, viel hilft das nicht. Irgendwann gehen allerdings noch weitere Gäste schlafen, es wird langsam stiller, ich beginne mich zu entspannen. Bevor ich einschlafe, taucht plötzlich eine Katze neben meinem Kopf auf. Ich erschrecke mich zunächst, doch das schwarz-weiße Tier rollt sich friedlich zwischen Julia und mir zusammen und beginnt zu schnurren. Zu dritt finden wir den lang ersehnten Schlaf.

Mitten in der Nacht werde ich wieder wach, irgendetwas ist an meinen Kopf gestoßen. Im Dämmerlicht des Mondes erkenne ich, dass es die Katze war, die sich offenbar genug ausgeruht hat und nun in Jagdlaune geraten ist. Schon wieder fegt sie über unser Bett und stürzt sich die Wand neben meinem Kopfkissen empor, hinter der sie was weiß ich vermutet. Ich will meine Ruhe haben, packe mir den Störenfried und setze sie vor die Tür. Eine Minute später ist sie wieder bei uns im Raum, offenbar gibt es geheime Katzenwege hier herauf, das Rausschmeißen ist also zwecklos. Ich finde mich damit ab dass hier niemals wirklich Ruhe herrschen wird und lasse die Katze machen was sie will.

Bosnisches Hühnchen am River Sana

Am nächsten Tag steige ich ganz schön verknittert die Treppe herunter, doch der Anblick der sich bietet vertreibt gleich die...

++++++++++++++++++sorry, noch ist hier Baustelle, die Fortsetzung folgt in Kürze++++++++++++++++++


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Bosnisches Ballett I


Sarajevo, Bosnia i Herzegovina. Morgens, auf dem Weg zur Tram, gehe ich an den zerschossenen Hochhäusern von Grbavica vorbei und frage mich einmal mehr: Lassen die unübersehbaren Spuren der Zerstörung die Menschen hier jeden Tag an den Krieg denken? Oder nehmen sie sie überhaupt nicht mehr wahr? Je länger ich in Sarajevo bin, desto mehr begreife ich, was hier los gewesen sein muss...

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